• Saatgut: Vielfalt in Bauern- und Gärtnerhand 

    Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft NRW 


Das Projekt „Saatgut: Vielfalt in Bauern- und Gärtnerhand“ wurde im November 2017 von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. NRW gestartet und wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. Ziel des Projektes ist, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Bedeutung von Saatgut und Erhaltung von Nutzpflanzen-Vielfalt zu erhöhen. Bildungsveranstaltungen sollen eine Auseinandersetzung mit dem Saatgutmarkt und rechtlichen Bedingungen ermöglichen. Bei Fortbildungen können sich LandwirtInnen und GärtnerInnen über Vermehrung und Saatgutaufbereitung weiterbilden. Wir möchten Möglichkeiten zur Erhaltung und Nutzung von nachbaufähigen, regionalen, gefährdeten und traditionellen Sorten vorstellen. Wir setzen uns für eine weitere Vernetzung von Sortenerhaltern und Züchtern in NRW ein. Siehe Projektflyer

Termine

Montag 10. Dezember 2018 19:30 Kurtheater Hennef (bei Bonn)

Die AbL NRW zeigt zusammen mit dem Kurtheater Hennef den 

Film "Unser Saatgut: Wir ernten, was wir säen" mit anschließender Diskussion

 

 

Workshop Gemüse-Saatgutvermehrung für Gärtner am 15.9.18 

Wie kann ich mein eigenes Saatgut gewinnen? Etwa 20 Teilnehmer, v.a. Erwerbs-Gärtner, beschäftigten sich mit Gemüse-Saatgutvermehrung am Samstag, den 15.9.18 in einem von Jens Eichler geleiteten Workshop. In heutigen Gärtnereien findet kaum eigene Saatguterzeugung statt, sondern Saatgut und Jungpflanzen werden wegen Zeit- und Kostendruck, und da sich Hybridsorten nicht vermehren lassen, zugekauft. Aber das Interesse an dem Thema wächst wieder.  

Tomatenverkostung bei der Werkof-Gärtnerei Dortmund

Die Werkhof-Gärtnerei Dortmund baut nach demeter-Richtlinien etwa 70 verschiedene Tomatensorten an und eine große Anzahl davon konnte bei einer Sortenverkostung am Donnerstag, den 30.8.18 kennengelernt werden. Zur Veranstaltung lud die Werkhof-Gärtnerei gemeinsam mit AbL NRW ein im Rahmen des Projektes „Saatgut: Vielfalt in Bauern- und Gärtnerhand“. Solch eine Vielfalt an Tomatensorten haben die meisten der etwa 70 Besucher sicherlich zum ersten Mal gesehen und gekostet, denn in den Supermärkten findet man meist die gleichen wenigen Sorten. Deshalb wurde in der anschließenden Podiumsdiskussion diskutiert, wie eine größere Nutzpflanzenvielfalt in der Landwirtschaft gefördert werden kann.