• Saatgut: Vielfalt in Bauern- und Gärtnerhand 

    Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft NRW 


Das Projekt „Saatgut: Vielfalt in Bauern- und Gärtnerhand“ wurde im November 2017 von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. NRW gestartet und wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen. Ziel des Projektes ist, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Bedeutung von Saatgut und Erhaltung von Nutzpflanzen-Vielfalt zu erhöhen. Bildungsveranstaltungen sollen eine Auseinandersetzung mit dem Saatgutmarkt und rechtlichen Bedingungen ermöglichen. Bei Fortbildungen können sich LandwirtInnen und GärtnerInnen über Vermehrung und Saatgutaufbereitung weiterbilden. Wir möchten Möglichkeiten zur Erhaltung und Nutzung von nachbaufähigen, regionalen, gefährdeten und traditionellen Sorten vorstellen. Wir setzen uns für eine weitere Vernetzung von Sortenerhaltern und Züchtern in NRW ein. Siehe Projektflyer

Termine

21.8.19 Ven-Zelderheide, Niederlande (nahe Kleve), 10 - 14 Uhr

Exkursion zur Gräserzüchtung der Deutschen Saatveredelung AG (DSV)


29.8.19 Landwirtschaftskammer NRW in Köln-Auweiler, 10 - 17 Uhr

Gemüsebau-Feldtag


6.9.19 Bambi Filmkunstkino, Gütersloh

Film "Unser Saatgut: Wir ernten, was wir säen" + Diskussion mit AbL NRW


14.9.19 Altenberge bei Münster, Gärtnerhof Entrup

Workshop Gemüse-Saatgutvermehrung für Erwerbsgärtner mit Jens Eichler


 20.9.19

Weltweiter Klimastreiktag


 

 

Unsere letzten Veranstaltungen

Tagung "Traditionelle Sorten im Erwerbsanbau"

Am 2.7.19 veranstalteten ProSpecieRara und die AbL NRW die Tagung "Traditionelle Sorten im Erwerbsanbau" im Freilichtmuseum Detmold, wo auch alte Gemüsesorten erhalten und weitergegeben werden. Viele traditionelle Sorten sind gefährdet - nur was angebaut, vermarktet und nachgefragt wird, bleibt erhalten. Aber welche Sorten bei Gemüse und Getreide eignen sich für einen professionellen Anbau und wie kommuniziere ich das Besondere dieser Sorten, um z.B. einen höheren Preis zu rechtfertigen? Bei der Tagung stellten Erhaltungsorganisationen, Bauern, Gärtner und Bäcker ihre Erfahrungen vor und es gab Zeit zum Austausch. 

Tagung über alte Getreidesorten und Populationen

Bei der Tagung am 21.-22.2.19 in Hamm wurde sich zum einen über alte Getreidesorten ausgetauscht und informiert. Drei Projekte zur Erhaltung und Nutzung alter Getreidesorten stellten sich vor. Außerdem wurde über einen neuen Sortentyp in der BIO-Züchtung berichtet, der stresstoleranter und anpassungsfähiger sein soll: Populationen oder auch Evolutionsramsche oder "Composite cross populations" genannt. 

„Unser Saatgut: Wir ernten, was wir säen“ im Kur-Theater Hennef

Es ist eine große Freude, dass so viele Zuschauer ins Kino „Kur-Theater Hennef“ am 10.12.18 gekommen sind, um den neuen Film „Unser Saatgut: Wir ernten, was wir säen“ anzuschauen und an der anschließenden Diskussion teilzunehmen, die von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft NRW (AbL NRW) organisiert wurde.

Workshop Gemüse-Saatgutvermehrung für Gärtner am 15.9.18 

Wie kann ich mein eigenes Saatgut gewinnen? Etwa 20 Teilnehmer, v.a. Erwerbs-Gärtner, beschäftigten sich mit Gemüse-Saatgutvermehrung am Samstag, den 15.9.18 in einem von Jens Eichler geleiteten Workshop. In heutigen Gärtnereien findet kaum eigene Saatguterzeugung statt, sondern Saatgut und Jungpflanzen werden wegen Zeit- und Kostendruck, und da sich Hybridsorten nicht vermehren lassen, zugekauft. Aber das Interesse an dem Thema wächst wieder.  

Tomatenverkostung bei der Werkhof-Gärtnerei Dortmund

Die Werkhof-Gärtnerei Dortmund baut nach demeter-Richtlinien etwa 70 verschiedene Tomatensorten an und eine große Anzahl davon konnte bei einer Sortenverkostung am Donnerstag, den 30.8.18 kennengelernt werden. Zur Veranstaltung lud die Werkhof-Gärtnerei gemeinsam mit AbL NRW ein im Rahmen des Projektes „Saatgut: Vielfalt in Bauern- und Gärtnerhand“. Solch eine Vielfalt an Tomatensorten haben die meisten der etwa 70 Besucher sicherlich zum ersten Mal gesehen und gekostet, denn in den Supermärkten findet man meist die gleichen wenigen Sorten. Deshalb wurde in der anschließenden Podiumsdiskussion diskutiert, wie eine größere Nutzpflanzenvielfalt in der Landwirtschaft gefördert werden kann.